Ein Brief an die Gemeinde: Ein Knecht Christi schreibt:

Ihr Getreuen des Herrn, ich schreibe euch diesen Brief in einer Zeit, da viele sich vom reinen Wort Gottes abwenden und meinen, sie könnten das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nach eigenem Gutdünken formen. Doch ich sage euch in aller Deutlichkeit:

Wer sich vom biblischen Evangelium abkoppelt, der wendet sich vom Heil selber ab. Es gibt kein Heil außerhalb Christi, und es gibt keinen Christus außerhalb des Wortes, das uns die Heilige Schrift bezeugt.

Die Schrift als alleinige Quelle der Wahrheit

Unsere Väter im Glauben haben uns gelehrt, dass die Heilige Schrift allein die Richtschnur unseres Glaubens ist. Der von mir geschätzte Mitbruder und Reformator Martin Luther hat auf dem Reichstag zu Worms bekannt, dass sein Gewissen im Wort Gottes gefangen sei. Wir stehen in dieser Tradition. Das Wort Gottes ist keine Meinung unter vielen, sondern die Stimme des lebendigen Gottes selbst. „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ (Psalm 119,105). Ohne dieses Licht tappen wir in der Finsternis.

Viele in unserer Zeit behaupten, man könne Christ sein und zugleich das klare Zeugnis der Schrift relativieren. Sie sagen, der Zeitgeist müsse berücksichtigt werden, die Kultur habe sich gewandelt, das Verständnis von Wahrheit sei heute ein anderes. Ich sage euch: Solche Rede ist nicht vom Geist Gottes, sondern vom Geist dieser Welt. „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft“ (1. Korinther 1,18). Das Evangelium ist keine Botschaft, die wir nach unserem Geschmack formen dürfen. Es ist die Botschaft Gottes an uns, und wir haben sie anzunehmen oder zu verwerfen. Ein Mittelweg existiert nicht.

Die Sünde und das Gericht Gottes

Lasst uns nicht vergessen, dass wir alle Sünder sind und des Ruhmes mangeln, den wir vor Gott haben sollten (Römer 3,23). Die Sünde ist keine kleine Angelegenheit, kein Fehltritt, den wir mit gutem Willen korrigieren könnten. Die Sünde ist der Bruch mit Gott, die Rebellion gegen den Schöpfer, die Verweigerung seiner Herrschaft über unser Leben. Sie trennt uns von Gott und führt zum ewigen Tod. „Der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23a). Dies ist keine Drohung, sondern eine nüchterne Feststellung der Wirklichkeit. Gott ist heilig, und seine Heiligkeit duldet keine Gemeinschaft mit der Sünde.

Viele meinen heute, Gott sei so liebevoll, dass er am Ende doch alle Menschen retten werde, unabhängig davon, ob sie das Evangelium annehmen oder nicht. Sie sprechen von Gottes Liebe, als wäre sie eine sentimentale Nachsicht, die über die Sünde hinwegsieht. Doch solche Rede kennt die Schrift nicht. Es ist teuflisches Gerede! Gottes Liebe zeigt sich gerade darin, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingegeben hat, damit wir durch ihn gerettet werden. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Die Liebe Gottes ist eine rettende Liebe, aber sie ist zugleich eine ernste Liebe, die uns vor die Wahl stellt: Christus oder Verdammnis.

Christus allein als Mittler

Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als durch Jesus Christus. Er selbst hat gesagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Diese Worte sind eindeutig und lassen keinen Raum für Ausflüchte. Christus ist nicht ein Weg unter vielen, sondern der einzige Weg. Wer dies leugnet, der leugnet Christus selbst.

In unserer Zeit gibt es viele, die sagen, alle Religionen führten zu Gott, und es sei intolerant zu behaupten, dass allein Christus der Retter sei. Doch ich sage euch: Solche Rede ist nicht Toleranz, sondern Verrat am Evangelium. Es ist teuflisches Gerede! „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer diesen Namen preisgibt, der gibt das Heil selbst preis.

Christus ist für uns ans Kreuz gegangen. Er hat unsere Sünde auf sich genommen und die Strafe erlitten, die wir verdient haben. „Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jesaja 53,5). Das Kreuz ist das Zentrum des Evangeliums. Ohne das Kreuz gibt es keine Vergebung, ohne das Kreuz gibt es kein Heil. Wer das Kreuz Christi beiseite schiebt, der schiebt das Evangelium beiseite.

Gnade allein durch Glauben allein

Wir werden nicht durch unsere Werke gerecht, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. „So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“ (Römer 3,28). Dies war die große Erkenntnis der Reformation, und sie gilt heute ebenso wie damals. Unsere guten Taten können uns nicht retten. Sie sind wie ein unreines Kleid vor Gott (Jesaja 64,5). Nur die Gerechtigkeit Christi, die uns im Glauben zugerechnet wird, macht uns annehmbar vor Gott.

Doch dieser Glaube ist kein bloßes Fürwahrhalten, keine intellektuelle Zustimmung zu bestimmten Lehrsätzen. Der rettende Glaube ist ein lebendiges Vertrauen auf Christus, eine Hingabe des ganzen Herzens an ihn. „Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet“ (Römer 10,9). Dieser Glaube verändert das Leben. Er führt zur Buße, zur Umkehr von der Sünde und zur Nachfolge Christi.

Buße und Umkehr

Die Predigt Jesu begann mit dem Ruf: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ (Matthäus 4,17). Buße ist keine einmalige Handlung, sondern die Grundhaltung des christlichen Lebens. Unser Mitbruder Martin Luther hat in der ersten seiner 95 Thesen geschrieben, dass das ganze Leben des Christen Buße sein soll. Buße bedeutet nicht, dass wir uns selbst verbessern oder durch Selbstquälerei Gott gnädig stimmen könnten. Buße bedeutet, dass wir unsere Sünde erkennen, sie vor Gott bekennen und uns von ihr abwenden. Sie bedeutet, dass wir unsere Hoffnung nicht auf uns selbst setzen, sondern allein auf Christus.

Viele predigen heute ein Evangelium ohne Buße. Sie sprechen von Gottes Annahme, ohne von der Notwendigkeit der Umkehr zu reden. Doch ein solches Evangelium ist ein falsches Evangelium. „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“ (1. Johannes 1,8-9). Die Gnade Gottes ist nicht billig. Sie hat Christus das Leben gekostet. Wir empfangen sie nicht, indem wir in unserer Sünde verharren, sondern indem wir uns von der Sünde abwenden und Christus nachfolgen.

Das Kreuz und die Nachfolge

Jesus hat gesagt: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?“ (Matthäus 16,24-26). Die Nachfolge Christi ist kein bequemer Weg. Sie kostet uns alles. Sie bedeutet, dass wir unser altes Leben, unsere Selbstsucht, unseren Eigenwillen sterben lassen und Christus zum Herrn unseres Lebens machen.

In unserer Zeit wird oft ein Evangelium gepredigt, das keine Kosten kennt. Es wird gesagt, Gott wolle unser Glück, unseren Erfolg, unser Wohlergehen. Doch die Schrift spricht eine andere Sprache. „Alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden“ (2. Timotheus 3,12). Die Welt hasst Christus, und sie wird auch die hassen, die ihm nachfolgen. Wer dies verschweigt, der verkündet nicht das Evangelium Christi, sondern ein selbstgemachtes Evangelium.

Doch in aller Klarheit will ich euch, geliebte Geschwister, auch den Trost des Evangeliums verkündigen: Der Weg des Kreuzes ist der Weg zum Leben. „Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden“ (Matthäus 16,25). Christus führt uns durch Leiden zur Herrlichkeit, durch Tod zum Leben, durch das Kreuz zur Auferstehung. Wir leiden nicht umsonst. Unser Leiden ist ein Teilhaben am Leiden Christi, und es dient zu unserer Heiligung und zur Ehre Gottes.

Die Gefahr der Irrlehre

Es ist meine heilige Pflicht, euch dies zu schreiben und euch zu ermahnen, damit ihr nicht vom Weg der Wahrheit abirrt. Ich muss euch warnen vor denen, die ein anderes Evangelium verkündigen. Paulus hat geschrieben: „Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht“ (Galater 1,8). Diese Worte des Heiligen Apostels sind nicht nur hart, sie sind nicht nur wahr, sondern lebensnotwendig!

Es gibt nur ein Evangelium, und wer von diesem Evangelium abweicht, der verkündigt nicht mehr die Wahrheit Gottes, sondern Lüge.

Es gibt heute viele Lehrer, die behaupten, das Evangelium müsse zeitgemäß interpretiert und ausgelegt werden. Sie leugnen die Autorität der Heiligen Schrift, sie relativieren die Lehre von der Sünde, sie verwerfen das stellvertretende Sühneopfer Christi, sie leugnen die Notwendigkeit der Buße. Solche Lehrer sind falsche Propheten, und ihr sollt ihnen nicht folgen. „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe“ (Matthäus 7,15).

Nun fragt ihr euch: Wie erkennt man die falschen Propheten? An ihren Früchten. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ (Matthäus 7,16). Prüft jede Lehre, jede Predigt an der Heiligen Schrift. Was nicht mit dem klaren Wort Gottes übereinstimmt, das verwerft. Lasst euch nicht blenden von schönen Worten, von Gelehrsamkeit, von Popularität. Fragt allein: Ist dies das Evangelium, das die Apostel verkündigt haben? Ist dies die Lehre Christi? Wenn nicht, dann wendet euch ab.

Die Einheit der Kirche im Evangelium

Geliebte Geschwister! Die wahre Einheit der Kirche gründet nicht auf äußeren Strukturen oder auf menschlichen Kompromissen, sondern allein auf dem Evangelium. Wo das Evangelium rein gepredigt wird und die Sakramente recht verwaltet werden, da ist die wahre Kirche. Diese Kirche ist nicht an eine bestimmte Konfession gebunden. Sie umfasst alle, die an Christus glauben, wo immer sie sich befinden mögen.

Doch dies bedeutet nicht, dass alle Lehren gleichgültig wären. Es gibt Lehren, die zum Wesen des Evangeliums gehören und nicht preisgegeben werden dürfen. Wer das stellvertretende Sühneopfer Christi leugnet, wer die Auferstehung verneint, wer die Gottheit Christi bestreitet, der hat das Evangelium verlassen.

Mit solchen Menschen können wir nicht Gemeinschaft haben, denn „welche Gemeinschaft hat das Licht mit der Finsternis?“ (2. Korinther 6,14).

Und wer all dies behauptet und verneint, der ist kein wahrer Christ, kein Jünger Jesu. Er mag religiöse Worte führen, er mag christliche Formen wahren – aber sein Herz folgt nicht dem Herrn. In Wahrheit ist er ein Werkzeug des Teufels! Er folgt einem anderen Geist, einer anderen Stimme, einem anderen Herrn. Er steht nicht im Licht, sondern in der Finsternis. Denn Christus hat klar gesprochen: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich“ (Matthäus 12,30). Es gibt keinen neutralen Boden, keinen dritten Weg, keine fromme Grauzone. Entweder einer beugt sich vor dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn – oder er beugt sich vor den Lügen des Widersachers.

Wer das Kreuz entkernt, wer die Auferstehung entmythologisiert, wer die Gottheit Christi relativiert, der stellt sich selbst außerhalb des Glaubens. Er mag sich Christ nennen – aber er ist es nicht. Er ist kein Jünger des Lammes, sondern ein Werkzeug der Verwirrung. Er führt nicht zu Christus, sondern weg von ihm.

Und das muss so deutlich gesagt werden; nicht aus Hochmut oder aus Lieblosigkeit, sondern aus Liebe zur Wahrheit und aus Verantwortung für die Seelen, die sonst verführt werden. Denn wo Christus nicht geehrt wird, da herrscht nicht der Geist Gottes. Wo sein Opfer geleugnet wird, da wirkt nicht der Heilige Geist. Wo seine Gottheit bestritten wird, da spricht nicht der Glaube, sondern der Geist der Verblendung.

Darum, geliebter Geschwister, rufe ich euch auf, am Evangelium festzuhalten, auch wenn dies bedeutet, dass ihr in Konflikt mit anderen geratet. Die Wahrheit ist wichtiger als falsche Harmonie. „Seid aber untereinander so gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht“ (Philipper 2,5). Die Gemeinschaft in Christus gründet auf der Wahrheit, nicht auf dem Verschweigen der Wahrheit.

Trost für die Angefochtenen

Ich weiß, dass viele unter euch angefochten sind. Ihr seht die Verwirrung in der Kirche, ihr hört die vielen widersprüchlichen Stimmen, ihr fragt euch, wo die Wahrheit zu finden ist. Ich sage euch: Die Wahrheit ist in Christus, und Christus begegnet euch im Wort Gottes. Haltet euch an die Heilige Schrift, und ihr werdet nicht irregehen.

Vielleicht seid ihr auch angefochten durch eure eigene Sünde. Ihr erkennt, dass ihr Gottes Gebote übertreten habt, dass ihr nicht so lebt, wie ihr leben solltet. Verzweifelt nicht. Christus ist für Sünder gestorben. „Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen“ (1. Timotheus 1,15). Wenn ihr eure Sünde bekennt und zu Christus umkehrt, so werdet ihr Vergebung finden. Gottes Gnade ist größer als eure Sünde.

Vielleicht leidet ihr auch unter äußeren Anfechtungen. Ihr werdet verspottet um eures Glaubens willen, ihr erfahrt Ablehnung, vielleicht sogar Verfolgung. Seid getrost. „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich“ (Matthäus 5,10). Eure Treue zu Christus wird nicht unbelohnt bleiben. Gott sieht euer Leiden, und er wird euch in seiner Zeit erhöhen.

Der Ruf zur Treue

Geliebte Geschwister! Ich rufe euch auf, treu zu bleiben. Treu dem Evangelium, treu der Schrift, treu dem Herrn Jesus Christus. Lasst euch nicht abbringen durch die vielen Stimmen, die euch in eine andere Richtung ziehen wollen „Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn“ (1. Korinther 15,58).

Die Zeit ist ernst. Wir wissen nicht, wie lange der Herr noch wartet, bis er wiederkommt. „Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Matthäus 24,42). Lebt so, dass ihr jederzeit bereit seid, ihm zu begegnen. Haltet euer Gewissen rein. Bleibt im Gebet. Studiert das Wort Gottes. Ermahnt einander. Tragt einander in Liebe. Doch vergesst nicht: Die Liebe freut sich an der Wahrheit (1. Korinther 13,6).

Christus bleibt der Sieger

Lasst euch nicht entmutigen durch die Macht der Sünde und des Irrtums in dieser Welt. Christus hat den Sieg errungen. „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16,33). Die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen (Matthäus 16,18). Gott wird seine Gemeinde bewahren bis ans Ende. Unser Teil ist es, treu zu sein. Den Ausgang legen wir in Gottes Hand.

Der Herr wird wiederkommen in Herrlichkeit. Das ist gewisslich wahr! Er wird richten die Lebenden und die Toten. Dann werden alle Tränen abgewischt werden, dann wird alle Ungerechtigkeit ein Ende haben, dann werden wir schauen, was wir jetzt nur glauben. „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind“ (Offenbarung 22,12). Bis dahin lasst uns ausharren im Glauben, wachsen in der Heiligung und dienen dem Herrn in Freude und Dankbarkeit.

Schlusswort

Geliebte im Herrn, ich habe euch als Diener Christi und als Hirte geschrieben, um euch zu ermahnen und zu trösten. Haltet fest am biblischen Evangelium, denn es ist das Wort des Lebens. Wer sich von diesem Evangelium abkoppelt, der wendet sich vom Heil selber ab. Doch wer in Christus bleibt, der bleibt im Leben.

Steht fest im Glauben, seid mutig und seid stark. „Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen“ (1. Korinther 16,13-14). Gott ist mit euch. Er wird euch bewahren bis ans Ende und euch vollenden. Ihm sei Ehre in Ewigkeit. Amen.

Der Herr segne und bewahre euch in seiner Wahrheit.
Euer Diener am Evangelium Jesu Christi

Pater Berndt, lutheraner